Eine Frage des Ohrenblickwinkels

Ohrenblicker steht im Wasser, blickt aufs Meer und macht WellenSchon Buddha behauptete, dass die Welt ein Produkt unseres Geistes sei. Wir Menschen neigen dazu, solche Weisheiten zu verdrängen und halten unsere Wahrnehmung für die Realität. Die schwedische Philosophin Pippi Langstrumpf bleibt da weit weniger passiv: "Ich mach' mir die Welt, wie sie mir gefällt!"

Mit meinem Audio-Projekt Ohrenblicke bringe ich dir meine ganz subjektive Betrachtung der Welt nahe und zwar durch die Ohren! Bilder und Videos zeigen immer nur einen Ausschnitt, ein Fenster, durch das du einen Blick erhaschen kannst. Mit Geräuschen, Tönen und Klängen hole ich dich hingegen ganz in meine Welt und führe dich durch meine Erinnerungen, Reiseerlebnisse und Gedankenwelten – mal ernsthaft, mal philosophisch, mal satirisch, mal pippilangstrumpfig. Willkommen im audiotischen Sektor!

» Alle Ohrenblicke-Folgen im Überblick

Neues Jahr mit neuen Ohrenblicken

12. Januar 2014 | Kategorie: LESEN

Nun gibt’s kein Zurück mehr: Das Jahr 2014 hat uns eingeholt und die Statistiker unter uns ziehen noch einmal Bilanz und rechnen die Anzahl der Ohrenblicke-Folgen im Jahr 2013 aus: Ähm, nun ja, eine war’s, aber immerhin eine mehr als 2012. Ich halte nichts von guten Vorsätzen zum neuen Jahr, daher habe ich mir gar nicht erst vorgenommen, 2014 mehr zu bloggen und zu podcasten, sondern mache es einfach!

Für 2014 steht schon eine Menge auf dem Plan und es ging auch gleich sehr ohrig los, denn ich war am 1. Januar zusammen mit Jana vom Formatgeber Verlag und meiner Ukulele zu Gast bei radioeins vom RBB. Dort haben wir unseren neuen Slopinsky-Kalender vorgestellt und ich durfte auch zwei Liedchen singen. Die Jungs von radioeins haben uns freundlicherweise erlaubt, den Mitschnitt zu veröffentlichen:

Noch im Januar gibt es die erste Ohrenblicke-Ukulesung zu erleben und zwar in Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern. Dort werde ich ein paar meiner Australien-Erinnerungen vortragen, Ukulele spielen und in Nostalgie schwelgen. Wer mitschwelgen will, sollte sich am 24. Januar 2014 aufmachen zur Uwe-Johnson-Bibliothek! Wem das zu weit ist oder wer Güstrow auf der Karte nicht findet, es wird sicher nicht die einzige Lesung in diesem Jahr sein!

Eine weitere Ohrenblicke-Folge ist auch geplant und wird genau dann veröffentlicht, wenn ihr am wenigsten damit rechnet. Das Jahr soll schließlich spannend bleiben. :-)

Man hört sich!

Euer Ohrenblicker

Der Unsichtbare bricht sein Schweigen

27. Oktober 2013 | Kategorie: HÖREN, Ohrenblicke

Der Ohrenblicke-Podcast meldet sich nach zwei Jahren Pause endlich wieder zurück! Und in dieser Zeit ist eine Menge geschehen. In dieser Folge berichte ich ausführlich vom Live-Hörspiel “Das Schweigen der Unsichtbaren“, das ich zusammen mit Tom Funker im Juli dieses Jahres erneut aufgeführt habe und es gibt ein paar Ausschnitte zu hören.

Außerdem erfahrt ihr, warum ich über das Schicksal des Privatdetektivs Robert Slopinsky bestimmen darf und was eine Kalender-Soap ist. Dann verlose ich auch noch zwei Exemplare des “Kalenders von Slopinsky 2014“. In der Rubrik “Audiotisches” hört ihr einen Ausschnitt aus meinem Gespräch mit Brigitte Hagedorn über Das Schweigen der Unsichtbaren und erfahrt nicht zuletzt, was man mit Kaffeemühlen, Fahrradschläuchen und Abflussrohren so alles anstellen kann.

Das Schweigen der Unsichtbaren - Live-Hörspiel

Das Schweigen der Unsichtbaren – audiotische Momente auf der Bühne!

Und da habe ich doch glatt was vergessen:
Der Einsendeschluss zum Slopinsky-Gewinnspiel ist der 15. November 2013!

Weitere Links zur Folge

Die Musik, die nicht von mir stammt, ist von
No Más – La Banda (Yerba Buena)
The Wavers (Three Minutes To Escape)

Die Stimme der freundlichen Schwäbin im Prolog kommt von Mica Wanner, die der Radio-Reporterin von Dagmar Bittner.

Das Kinderhörspiel “Vom Kleinen Elefanten Bippo, der ganz einsam war
Die Ohrenblicke-Folge “Die Stimmen der Unsichtbaren” von 2007
Robert Slopinsky auf Facebook und Twitter
Ohrenblicke auf Facebook und Twitter

Adresse für Feedback und Gewinnspiel (Einsendeschluss s.o.):
post (at) ohrenblicke.de

Kein “Quietsch, Quietsch, Bumm!” ohne “Schnörk, Schnörk!”

1. Oktober 2013 | Kategorie: LESEN

Juni 2013. Ein Mensch mit großen Ohren und glasigen Augen sitzt im Schein einer trüben Funzel vor seinem Computerbildschirm und klickt mit der Maus die letzten Dynamikzeichen zwischen die Notensysteme. Am oberen Bildschirmrand prangt in großen Lettern die Überschrift “Grau ist die Elefantenhaut”, darunter in kleinerer Schrift “1. Trompete”. Leere und halbausgetrunkene Kaffeetassen stehen auf dem Schreibtisch, dazwischen ausgedruckte Notenblätter mit Kritzeleien und Eselsohren. Der Mensch wirkt abgespannt, aber zufrieden, speichert, gähnt und schließt das Musikprogramm.

Schnitt.

Hörspielschritte

Der Hörspielschrittmacher, oder: Warum liegt hier eigentlich Stroh?

Einen Monat zuvor. Derselbe Mensch sitzt, die Ohren diesmal unter einem großen Kopfhörer versteckt, in einer Kabine und trägt zwei verschiedene Schuhe, mit denen er auf einer Steinplatte herumtrippelt. Die Fragen “Was macht der da?” und “Warum liegt hier eigentlich Stroh?” schießen dem unbedarften Zuschauer durch den Kopf. Die Kamera fährt zurück, ein Mikrofon kommt ins Bild und nun wird klar: Dieser Mensch nimmt Schritte auf! Schritte auf Steinboden, Schritte auf Schotter und das Klopfen mit einem merkwürdigen, gefüllten Stoffbeutel auf mit Stroh bedecktem Untergrund. Vielleicht die Schritte eines großen Tieres? Nun sieht man den Menschen sich einen abgeschnittenen und viel zu kleinen Damenstiefel überstreifen. In der rechten Hand einen Schraubenzieher umklammernd klopft er mit Stiefel und Schraubenzieher einen holpernden Rhythmus auf die Steinplatte: “Klack, klack, tack! Klack, klack, tack!”

Schnitt.

Drei Monate später. Der Ohrenmensch sitzt wieder vor seinem Bildschirm, aus dem Lautsprechern dringt das schon gehörte “Klack, klack, tack!”, dazu Slapstick-Musik und eine schrille Stimme: “Hilfe, ein Monster, Polizei!” Eine alte Dame mit Krückstock auf der Flucht vor einem Ungeheuer?
Der Mensch nickt zufrieden und nimmt einen Schluck aus seiner Kaffeetasse …

Eine Hörspiel-Community und ein kleiner Elefant

So könnte es aussehen, hätte man die Entstehung des Kinderhörspiels “Vom kleinen Elefanten Bippo, der ganz einsam war” mit der Kamera dokumentiert, und vielleicht hast du mich schon erkannt, wie ich im Ohrenblicke-Studio sitze und mich der Musik, dem Sounddesign und der Mischung widme. Die Geschichte vom kleinen Elefanten Bippo wurde von Dagmar Bittner und Sigi Wekerle zusammen mit Kindern entwickelt und im Forum des Hörspielprojekts umgesetzt. Das ist eine bunt gemischte Community von Hörspielmachern vom Amateur bis zum Profi und ein kreativer Haufen von Menschen, die man nicht mehr missen möchte, wenn man sie mal näher kennengelernt hat. So gibt es neben dem Forum jährlich ein großes Treffen irgendwo in der Mitte Deutschlands mit Workshops, Live-Darbietungen und Party bis zum Morgengrauen. Auf dem diesjährigen IHW (dem “Internationalen Hörtalk-Wochenende”) in Thüringen wurde dann auch das Elefantenhörspiel erstmals vorgestellt und es war schön zu beobachten, wie erwachsene Menschen wieder zu Kindern wurden und mit leuchtenden Augen den Erlebnissen des kleinen Elefanten lauschten.

Kinderlied mit Balkan-Brass und Walross-Chor

Doch vor der Fertigstellung des Hörspiels “Vom kleinen Elefanten Bippo, der ganz einsam war” lag ein weiter Weg. Ursprünglich wollte ich nur den Erzählerpart sprechen. Später dann kam die Idee auf, ich könne ja noch einen passenden Song für die Elefantenband aus der Geschichte produzieren, mit echten Blasinstrumenten und mit Balkan-Einflüssen. Schließlich ist die Blasmusik aus dieser Region im Gegensatz zur deutschen Umbta-Umbta-Musik wesentlich temperamentvoller und anarchischer, was zu der verrückten Geschichte wundervoll passt. Und lieblose Kinderlieder von der Stange gibt es ja schon zur Genüge. Also, Text geschrieben, Musik komponiert und arrangiert, Noten für die Bläser gemacht, Trompeter und Posaunisten aufgenommen, selbst zum Saxophon und zur Ukulele gegriffen und einen flotten Elefantensong gebastelt, dem Mica Wanner ihre bezaubernde Stimme geliehen hat. Dass der Song dann fast länger geworden wäre als das Hörspiel, war mehr ein Versehen als beabsichtigt. Dennoch hatte mir die Community nach der Vorpremiere strikt verboten, das Lied zu kürzen, insbesondere der wodkagetränkte Walross-Chor, bei dem mich Markus Raab gesanglich unterstützte und der mit der Elefantengeschichte so rein gar nichts zu tun hat, fand zahlreiche Fans. Einzig für das Bonusmaterial habe ich noch zwei kürzere Fassungen gebastelt.

Gerümpel, Schotter, Vollkorntoast

Auch nicht so recht beabsichtigt war meine Arbeit am Sounddesign. Leider war es so, dass der arme kleine Bippo niemanden mehr hatte, der sein Hörspiel fertigstellen wollte. Ich konnte seine traurigen Augen nicht länger ertragen und so habe ich mich bereit erklärt, die Produktion zu übernehmen, die zu diesem Zeitpunkt schon weit fortgeschritten schien. Leider hatte mein Vorgänger eine andere Software benutzt und die exportierten Audio-Dateien, die ich bekommen hatte, mussten erst mal in eine Struktur gebracht werden, mit der ich weiterarbeiten konnte. Das sah nach einem Haufen Arbeit aus, die sich vor allem auf ermüdendes Rekonstruieren beschränkte und wenig kreativ war. So fasste ich den Entschluss, mir die nackten Dialoge zu schnappen und das Sounddesign komplett neu zu entwerfen – auf meine Art, die leider nicht die unaufwändigste ist, mit der ich mich aber am besten identifizieren kann. Pech nur, dass der Dialog-Cutter seine Dateien bei einem Festplattencrash verloren hatte. Es war gegen Ende des letzten Jahres, als dann doch noch ein Backup des Dialogschnitts auftauchte und die Arbeit an dem Projekt fortgesetzt werden konnte.

Trampelnde und trötende Elefanten, Pferdegetrappel, ein schlurfender Wärter, eine panische Oma, zwei froschige Polizisten, Unmengen von Tierstimmen, und als Geräuschutensilien Gerümpel, Stroh, Schotter, eine quietschende Treppenleiter, ein scheppernder Wäscheständer und ein mit Mehl, Handtüchern und einer Scheibe Vollkorntoastbrot gefüllter Stoffbeutel als Elefantenfuß – es war eine anstrengende, aber nicht minder spaßige Arbeit, den Figuren Leben einzuhauchen. Bei diesem Hörspiel durfte ich eine neue Welt erschaffen, die der unsrigen nur bedingt ähnlich ist, die lauter, verspielter und verrückter ist und die ihren ganz eigenen Rhythmus hat. Die von Dagmar Bittner zum größten Teil schon vorher ausgewählte Musik ergänzte ich mit meinem Abspannsong und einem daraus entwickelten traurigen Elefantenthema und dann konnte das Ding endlich gemischt werden.

Die Geburt eines Elefanten ist anstrengend, aber wenn er dann da ist, sind alle glücklich! Und wenn du dich jetzt fragst, was die merkwürdige Überschrift bedeutet, dann hör es dir doch einfach mal an, das Hörspiel vom kleinen Elefanten Bippo, der ganz einsam war und dann weißt du auch, dass es hin und wieder auch mal ganz gut sein kann, wenn auf ein “Quietsch, Quietsch, Bumm!” kein “Schnörk, Schnörk!” folgt.

In diesem Sinne: Trööt! ♪♫

Download (Hörspiel + Extras) bei hoer-talk.de

Warum wir die GEMA-Alternative C3S unterstützen sollten

14. September 2013 | Kategorie: LESEN

Kommt man – vor allem in Internetforen oder sozialen Netzwerken – auf die GEMA zu sprechen, dann ist das Echo meist wenig charmant. Die Verwertungsgesellschaft für Komponisten und Textdichter scheint sich in den letzten Jahren auf der Unbeliebtheitsskala deutscher Institutionen einen Platz gleich hinter der Waffen-SS, der Stasi und noch vor der GEZ gesichert zu haben. Ob das so gerechtfertigt ist, sei dahingestellt. Für viele Komponisten, die sich und ihre Familie ernähren müssen, gibt es derzeit keine Alternative und Vieles, was so über die GEMA geredet, geschrieben und getwittert wird, zeugt von mangelndem Wissen des Redners/Schreibers/Twitterers. Doch ist es hier nicht meine Aufgabe, die offenbar nicht all zu fähige PR-Abteilung der GEMA zu vertreten, denn ich bin zwar Musiker, jedoch kein Mitglied der GEMA und lebe auch nicht hauptsächlich von der Musik.

Wie die GEMA weniger bekannten Künstlern Hürden in den Weg stellt

Komponisten wie mir steht die GEMA eher im Weg, denn sie fordert von ihren Mitgliedern eine komplette Kommerzialisierung ihrer Werke. Wer GEMA-Mitglied ist, muss alles anmelden, was er jemals komponiert hat und komponieren wird, einschließlich der Jingles für den Hamsterzuchtpodcast und der Titelmusik für das YouTube-Video zum letzten Betriebsausflug. Wäre ich GEMA-Mitglied, hätte ich für unser Live-Hörspiel “Das Schweigen der Unsichtbaren” GEMA-Gebühren abdrücken müssen, auch wenn wir dort meine eigene Musik spielen. Für eine Veranstaltung, die mal soeben die Ausgaben wieder einspielt, wäre das ein ärgerlicher Kostenfaktor. Eine Veröffentlichung meiner Musik im Ohrenblicke-Podcast wäre ebenso unmöglich, denn der Podcast-Tarif der GEMA ist an derartig viele Bedingungen geknüpft, dass er allenfalls unter der Rubrik Realsatire abzubuchen ist. Es gibt zwar bei der GEMA die Möglichkeit einzelne Nutzungsarten von der Verwertung auszuklammern (z.B. Internet), aber unter Flexibilität stelle ich mir dann doch etwas anderes vor.

Ein Ärgernis für Veranstalter ist die sogenannte GEMA-Vermutung, die im Urheberrechtswahrnehmungsgesetz geregelt ist. Sie geht davon aus, dass grundsätzlich das gesamte Musikrepertoire, das öffentlich gespielt wird, bei der GEMA angemeldet ist. Ist das nicht der Fall, muss der Veranstalter das beweisen. Gäbe es eine weitere Verwertungsgesellschaft, sähe die Sache anders aus und die Beweislast würde umgekehrt.

Es wäre in der Tat schön, gäbe es eine Alternative zur GEMA: eine Verwertungsgesellschaft, die ihren Mitgliedern Freiheiten über die Nutzung ihrer Werke einräumt, eine Verwertungsgesellschaft, die das Internetzeitalter verstanden hat und neue technische Möglichkeiten nutzt, um die Tantiemen gerecht und transparent zu verteilen, eine Verwertungsgesellschaft, die auch weniger bekannten Künstlern hilft, statt ihnen Hürden in den Weg zu stellen, die demokratisch aufgebaut ist und die eine ernstzunehmende Konkurrenz für die GEMA sein könnte und sie unter Reformierungsdruck setzt.

Die Cultural Commons Collecting Society (C3S)

Ich würde mich nicht am sonnigen Spätsommernachmittag an den Rechner setzen, wenn ich nicht ein As im Ärmel hätte: In Kürze wird sich eine neue Verwertungsgesellschaft gründen, nämlich die Cultural Commons Collecting Society (C3S). Ob sie ein Erfolg wird und den hohen Ansprüchen gerecht wird, hängt nicht nur von den sehr engagierten Menschen ab, die sich diese Mammutaufgabe vorgenommen haben, sondern von uns allen. So sammelt die Initiative derzeit Geld per Crowdfunding, um ihr Projekt zu finanzieren. Angestrebt wird die Gründung einer europäischen Genossenschaft, bei der sich jeder beteiligen kann. Auch ich habe mir bereits einen potenziellen Anteil gesichert (der dann nach der Gründung ein echter Anteil wird), mit 50 Euro ist man dabei! Man kann außerdem bis zu 59 weitere Anteile erwerben. Auch wer kein Musiker ist und nicht Mitglied werden möchte, kann die Aktion durch eine beliebig große oder kleine Spende unterstützen.

Wer sollte die C3S unterstützen?

  • Komponisten, für die eine GEMA-Mitgliedschaft nicht in Frage kommt
  • GEMA-Mitglieder, die mit der GEMA nicht zufrieden sind
  • Musikliebhaber, die Vielfalt wollen und ihre Ohren gerne abseits der Charts offen halten
  • Veranstalter von Musikveranstaltungen
  • Alle, die sich über die GEMA echauffieren und nicht nur meckern, sondern auch etwas Konstruktives beitragen wollen
  • Alle, die etwas Geld übrig haben und eine gute Sache unterstützen wollen

Nicht zuletzt ist jede Spende auch deshalb wichtig, weil die C3S vom Land NRW noch mal einen Zuschuss von 200.000 Euro bekommt, wenn sie selbst denselben Betrag aufbringen kann. Davon ist das Crowdfunding-Projekt allerdings noch weit entfernt. Also, am besten jetzt sofort die Seite bei Startnext besuchen, alles gut durchlesen und spenden oder Anteile erwerben (die findet man unter dem Reiter “Investition” am rechten Rand). Übrigens kann man seine Genossenschaftsanteile zu einem späteren Zeitpunkt auch wieder herausziehen und bekommt dann sein Geld zurück.

Also, worauf wartest du noch? :-)

Update, 01.10.2013

Die Crowdfunding-Aktion ist vorbei, knapp 119.000 Euro sind zusammengekommen. Sicherlich wird man demnächst auch auf andere Weise Genossenschaftsanteile erwerben und somit Mitglied werden können, denn die C3S braucht mindestens 3000 Mitglieder, um beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) eine Verwertungsgesellschaft anmelden zu können. Wichtig ist daher, die Sache weiterhin zu verfolgen, zu diskutieren und weiterzuverbreiten!

Das Schweigen der Unsichtbaren kehrt zurück

10. Juli 2013 | Kategorie: LESEN

Das Schweigen der Unsichtbaren - PlakatFast zwei Jahre ist es her, dass Tom Funker und ich unser erstes gemeinsames Live-Hörspiel auf die Bühne gebracht haben. Ich erinnere mich noch an schlaflose Nächte unter enormen Zeitdruck, denn die Vorbereitungen waren weit aufwändiger als gedacht. Auch wenn ich nur noch mit Koffein die nötige Kraft aufbringen konnte, nicht von der Bühne zu kippen, lief dann alles wie durch ein Wunder rund und das Publikum zollte dem “Schweigen der Unsichtbaren” großen Beifall.

Nun ist es bald wieder so weit, ich habe das Hörspiel noch einmal überarbeitet und auch diesmal gibt es viel zu tun. Daher meldet sich der Ohrenblicker auch nur ganz kurz zurück, um dann gleich wieder zu verschwinden. Damit ihr trotzdem wisst, worum es geht, folgt nun der Text aus unserem Programmheft. Vielleicht sehen wir uns ja am kommenden Freitag oder Samstag. Wir freuen uns!

Das Schweigen der Unsichtbaren

ein vollaudiotisches Live-Hörspiel von Jens Ohrenblicker und Tom Funker

Freitag, den 12. und Samstag, den 13. Juli 2013
im BÜHNENRAUSCH
Erich-Weinert-Straße 27
Berlin – Prenzlauer Berg
Beginn: 20 Uhr

Kartenreservierungen (unbedingt empfohlen!): wir (at) buehnenrausch.de
Eintritt: 12 Euro / ermäßigt: 8 Euro
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