Irgendwann im letzten Jahrtausend
Der Ohrenblicker hört zum ersten mal seinen eigenen Schrei. In den darauffolgenden Jahren entdeckt er die Faszination von Musik und Hörspielen und beschließt, dass er sowas selber machen will. Es folgen Versuche mit diversen Musikinstrumenten und dem Kassettenrekorder seiner Schwester, der einige Jahre später durch einen 4-Spur-Rekorder ersetzt wird.
1990
Der Ohrenblicker entdeckt die 3er-CD Welthören von Hansjörg Schmitthenner und ist begeistert von der Idee mit den Ohren zu reisen.
1994
Der Ohrenblicker möchte seine Leidenschaft zum Beruf machen und schafft im zweiten Anlauf mit seinem Saxofon die Aufnahmeprüfung für den Studiengang Ton- und Bildtechnik an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf.
1994 – 2000
Während seines Studiums jobbt der Ohrenblicker beim Hörfunk und Fernsehen, vertont neben diversen Studentenfilmen eine Comedy-Serie mit Anke Engelke und programmiert MIDI-Files für YAMAHA. Daneben produziert er eigene Musik, der es leider nie vergönnt sein wird, Weltruhm zu erlangen, fängt Ohrenblicke mit Hochschulequipment und ärgert sich, dass selbiges zu teuer ist, um es sich selbst anzuschaffen.
2000
Der Ohrenblicker kauft sich ein Soundman OKM II Originalkopfmikrofon und hat zusammen mit seinem Minidisk-Rekorder erstmals ein handliches und preisgünstiges Aufnahme-Equipment zum Einfangen akustischer Momente auf Reisen.
April 2001
Auf einer dreiwöchigen Tunesienreise sammelt der Ohrenblicker Klangeindrücke des Landes und nimmt sie mit nach Hause. Damit die Ohrenblicke (die er erst Jahre später so nennen wird) nicht in der Schublade vergessen werden, bastelt der Ohrenblicker eine Reisewebsite über Tunesien mit Fotos und einigen Klangbeispielen. Trotz der für 56k-Modem-Besitzer eingeschränkten Soundqualität finden vor allem die Hörbeispiele bei den Internetnutzern Gefallen.
September 2002
Auf nach Down Under! Der Ohrenblicker lässt seine halbfertige Tunesien-Website zurück und startet eine 10-monatige Australienreise mit einem 4-tägigen Stopover in Hongkong. In Sydney tritt Poldi in sein Leben.
November 2002
Der Ohrenblicker findet während seiner Reise die australische Ostküste hinauf den härtesten Job seines Lebens auf einer Auberginenplantage, wechselt dann ins Tomatenfach, macht später einen Tauchkurs am Great Barrier Reef, vergisst aber nicht zwischendurch viele Ohrenblicke einzufangen.
2003
Die zweite Hälfte der Australienreise bringt einen Job auf einer Rosinenfarm mit sich, führt den Ohrenblicker dann ganz weit nach Westen, nach Norden und quer durchs rote Zentrum zurück nach Sydney. Er verkauft seinen Kameraden Poldi an vier Engländer, erholt sich zwei Wochen in Thailand von der langen Reise und fliegt dann zurück nach Deutschland – im Gepäck mehrere Stunden mit Ohrenblicken aus der schönsten Zeit seines Lebens.
Herbst 2003
Der Ohrenblicker bastelt sich eine kleine Homepage und kauft sich die Domain ohrenblicke.de. Er produziert ein Audio-Bewerbungsdemo mit dem Titel Ohrenblicke meines Lebens.
2004
Der Ohrenblicker lässt sich in Berlin nieder.
Juni 2006
Fußball WM 2006 – Ganz Deutschland freut sich über das schöne Wetter, die gute Stimmung, die vielen Besucher aus aller Welt und darüber, dass die Deutschen sich mal so richtig freuen können. Der Ohrenblicker nimmt viele dieser Freundenmomente auf.
August 2006
Der Ohrenblicker kauft seine erste Ukulele und startet zeitgleich den Ohrenblicke-Podcast: ein Audiomagazin über akustische Momentaufnahmen und die Welt der Geräusche. Währenddessen taucht ein alter Freund des Ohrenblickers wieder auf, der beim Podcast hin und wieder mitmischt. Sein Name ist Wilson.
Dezember 2007
Der Ohrenblicker veröffentlicht “Die Stimmen der Unsichtbaren“, eine Mischung aus Reportage und Hörspiel mit eigener Musik über die Lauscherlounge von Oliver Rohrbeck.
April 2008
Das Lieblingshörerforum geht online. Der Ohrenblicker versucht damit auch, den Austausch zwischen Blinden und Sehenden zu fördern. Leider soll ihm das noch nicht recht gelingen.
Dezember 2008
Nach über einem halben Jahr Arbeit veröffentlicht der Ohrenblicker seine aufwändigste Folge, eine audiotische Satire über das Leben, das Universum, Ukulelen und eine Fliege und ist daraufhin so erschöpft, dass er die darauffolgenden Wochen nur im Dämmerzustand erlebt. Er macht sich erstmals ernsthafte Gedanken über die Zukunft seines Projekts.
Dezember 2009
Der Ohrenblicker erprobt auf der Podcon 2009 in Saarbrücken erstmals das Ohrenblicke-Konzept auf der Bühne und beschließt, die Idee eines Live-Konzepts auszubauen.
März 2010
Nach einigen Wochen Sendepause geht die neue Ohrenblicke-Website an den Start. Der Ohrenblicker kommt zu der Erkenntnis, dass der Audiotismus ihm weit mehr liegt als Webdesign und arbeitet an der Umsetzung neuer Ideen für den Ohrenblicke-Podcast.
April 2010
In Berlin findet der 1. Podcast-JAM statt. Die Idee dazu kam dem Ohrenblicker bei einem der monatlichen Podcasttreffen in Berlin. Mit dem Podcast-JAM soll das Medium Podcasting allen Kreativen zugänglich gemacht werden.
Mai 2010
Der Ohrenblicker bringt sein schon länger geplantes Kurzformat “Nur ein Ohrenblick” an den Start.

Fortsetzung folgt!