Ohrenblicke 006 – Identitätssuche

Ist das normal, was ich mache? Gibt es einen Namen für einen, der Ohrenblicke sammelt, wie andere Menschen Fotos oder Briefmarken? Die Antwort fand ich bei Andersen Storm vom Podcast Andersens Kaffeetasse.

Neben der Auflösung meiner Quizfrage aus der letzten Folge und der Bekanntgabe der Gewinner hört ihr außerdem meine musikalische Interpretation des Gedichts “Die Ameisen” von Joachim Ringelnatz.

Achtung: Für Pfingstsonntag, den 27. Mai 2007 suche ich einen Co-Reporter für einen kleinen Ohrenblicke-Beitrag über den Karneval der Kulturen in Berlin-Kreuzberg. Bewerbungen bitte an jens(at)ohrenblicke(Punkt)de.

Mein Literaturtipp für alle, die sich näher für die Vogelwelt Australiens interessieren:
Field Guide to the Birds of Australia (Simpson & Day)
ISBN-10: 0713669829
ISBN-13: 978-0713669824

Wieder mit vielen Ohrenblicken aus Deutschland, Australien, Tunesien u.a.

7 Kommentare zu „Ohrenblicke 006 – Identitätssuche“

  1. Hui, die Spamschutzfrage ist ja wieder mal kniffelig! Habe deine neue Folge gerade bei der S-Bahnfahrt gehört und habe bei manchen deiner Einfälle geschmunzelt! Stille einfangen, ja das ist eigentlich schon seltsam, das das nicht geht. Co-Reporter wäre ich gern, aber naja ist ein bissel weit für einen Snack und einen Caipi..;-)
    Die Ameisen waren phänomenal! Bitte mehr davon (ist viel Arbeit, oder?) Mich würde auch mal interessieren wie so ein Audioteil aufgenommen wird, wieviel Spuren, welches Programm usw.
    Liebe Grüße Januschka

  2. Ich lach mich weg: Bützow! Obwohl… man wird noch von hier hören :)
    Wie du das so machst! Hochachtung. Wie nennt man einen Menschen der sowas nicht nur kann, sondern auch tut und das in dieser Qualität? Fleißig, talentiert… ein Vorbild, du Audiot ;)

  3. Super, was NEUES, "freu". Du hast gesagt ob das normal ist an Silvester anstatt sich in die Arme zu fallen, Audioaufnahmen zu machen. Na dann frag mal mich! Ich habe letztes Silvester Punkt 24 Uhr nämlich Videoaufnahmen gemacht und alles festgehalten, als meine Freunde alle bei mir waren zum Feiern. Ich habe dann so nebenbei beim Filmen angestoßen und erst danach umarmt. Aber was solls, ich halte so Momente auch gern immer fest, wenn bisher immer mehr auf Video und DVD schön bearbeitet und geschnitten. Audio war bisher halt beim mir nicht so im Vordergrund, erst seitdem ich podcaste und auch per Voicerecorder aufnehmen kann, bastel ich da Sachen in meine Sendungen und hab mir schöne Geräusche und Atmosphäre aufgenommen und aufgehoben auf CD. Oder bist Du jetzt da auch etwas mit dran Schuld, hmm.

    Das mit dem Ameisengedicht und den Instrumenten hatte etwas von Insterburg und Co. finde ich und die waren ja meiner Meinung nach auch genial.

  4. Lieber Jens,
    also erstmal bedanke ich mich dann doch mal recht artig für den Hauptpreis – ja das freut das Fabrikantenherz :)
    Aaaber: was sollte das eigentlich heißen "Nein, ich glaube es nicht…"? Ich bin immer noch am Grübeln, warum es so unglaublich ist, dass einer der Kandidaten, die auf den Zetteln notiert sind, dann schlussendlich auch den Hauptpreis gewinnt…?! Das bedarf auf jeden Fall noch einer weitergehenden Erklärung.

    Desweiteren, noch der Hinweis, dass es sich bei "Konservenfabrikant" keineswegs um einen Künstlernamen sondern um eine Berufsbezeichnung handelt. Diese leitet sich ab von dem Wort Konserven (das sind in der Regel Lebensmittel, die mittels spezieller physikalischer Vorgänge haltbar gemacht werden und anschließend in geeignete Behälter, meist Blechdosen, gerne aber auch Gläser, abgefüllt werden) und dem Wort Fabrikanten (eine Bezeichnung für eine Person, die Güter in einer sogenannten Fabrik herstellt bzw. von entsprechenden Mitarbeitern [in meinem Fall Eindoseranwärter, Eindosergesellen und Chefeindoser] herstellen lässt.

    Bei "Koeberle" wiederum handelt es sich um einen Nachnamen.

    So, ich hoffe, dass meine Schilderungen hinreichend der Aufklärung gedient haben und grüße bestens,
    der Koeberle

  5. Jens (Ohrenblicke)

    Vielen Dank für eure Kommentare! Ich habe mir überlegt, in einer der nächsten Folgen zu demonstrieren, wie ich "Die Ameisen" produziert habe.

    Lieber Herr Koeberle, ich bin untröstlich über meinen Fauxpas und hoffe, Ihrem Unternehmen durch meine fälschliche Zuordnung Ihrer Person zum Künstlermilieu keinen Imageschaden zugefügt zu haben. Mich wundert lediglich, dass Ihr Name gar nicht in Ihrer Postanschrift auftaucht. Oder ist diese Person ein Mitarbeiter Ihrer Firma, vielleicht der Hausmeister? Ich hoffe, sie ist vertrauenswürdig und wird Ihnen die CD weiterreichen ;-)

    Liebe Grüße an alle Lieblingshörer

    der Audiot

  6. Klasse Folge mal wieder! "Das vertonte Gedicht" sollte zu einer Dauereinichtung werden – genial.

    Gratulation auch an den Konservenfabrikanten Koeberle zum Losglück. Wissen wir doch um unsere hungerleidenden Globalisierungs-Opfer in der Eindosungs-Branche… In der Personalauflistung hab ich allerdings den Eindoser-Praktikanten im fünften Praktikumsjahr vermisst, oder ist er gerade zum "Anwärter" befördert worden? Sollten durch die letzte Folge irreparable Umsatzschäden entstanden sein, so müssten sich alle "Lieblingshörer" mit dem Audioten solidarisieren und im Juni mal eine Runkelrüben- und Knoblauch-Kiwi-Woche einlegen.

    In diesem Sinne ein schönes Pfingschtfest und viele Grüße aus Hamburg

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