Haut EUROPA „Drei Fragezeichen“-Fans übers Ohr?

Update: Diesen Artikel schrieb ich 2010 und er ist längst nicht mehr aktuell. Aufgrund zahlreicher Proteste von Fans (das Wort „Shitstorm“ war damals noch ungebräuchlich) hatte Europa sich besonnen und die fehlerhaften CDs ausgetauscht. Trotzdem gehört dieser Artikel immer noch zu den meistgelesenen meines Blogs – vielleicht weil er eine bislang unvertonte Drei-Fragezeichen-Folge enthält und auch heute noch einen gewissen Unterhaltungswert besitzt. Ich hoffe, die Mitarbeiter*innen von Europa tragen es mit Humor. Viel Spaß beim Lesen!


Die Abenteuer der drei Detektive Justus, Peter und Bob begeistern nun schon seit über 30 Jahren Hörspielfans unterschiedlicher Altersstufen. In den 80er Jahren wuchs eine Generation von Kassettenkindern heran, die auch heute im Erwachsenenalter noch einen regelrechten Fan-Kult betreibt: Die drei Fragezeichen haben inzwischen 138 Fälle gelöst und ein Ende ist nicht abzusehen. Während man damals im Kinderzimmer mit einem quäkigen Kassettenrekorder problemlos ins Land der Fantasie reisen konnte, ist man heute als Erwachsener weitaus kritischer, was die Beurteilung der Klangqualität eines Hörspiels betrifft.

Folge 138 der drei Fragezeichen unter die Lupe genommen.
Folge 138 der Drei Fragezeichen unter die Lupe genommen.

Das bekommt derzeit das Hörspiellabel EUROPA zu spüren, das seit 2004 zum Sony Music Konzern gehört: In diversen Foren werden Stimmen laut, die Tonqualität der jüngsten Folge „Die geheime Treppe“ würde Mängel aufweisen. Die Erzählerstimme von Thomas Fritsch sei dumpf und würde unangenehm aus dem Klangbild herausfallen. EUROPA hat daraufhin auf seiner Website eine Stellungnahme abgegeben, die Stirnrunzeln und Empörung auslöste: Betroffen sei nur die Download-Version, nicht aber die CD. Entspricht diese Aussage der Wahrheit oder ist es nur ein verzweifelter Versuch von Seiten des Hörspiellabels, eine peinliche Panne zu verharmlosen und die Kosten für eine neue Mischung und die daraus resultierende Neuauflage zu sparen?

Ich weiß die Antwort, denn ich habe mir die CD selbst gekauft, angehört und technisch analysiert, um mir eine Meinung zu bilden. Aber es wäre doch sehr einfallslos, wenn ich euch die technischen Fakten in aller Kürze um die Ohren hauen würde. Lassen wir die drei Detektive Justus, Peter und Bob selbst ermitteln, ob an der Sache etwas faul ist. Ich wünsche gute Unterhaltung beim ersten Teil eines neuen Abenteuers der drei Fragezeichen – ein Hörspiel, das von EUROPA wohl niemals veröffentlicht werden dürfte:

 

Die drei ??? – 138b Die verschollenen Frequenzen

Szene 1 – Zentrale der drei Detektive

Schrottplatz-Atmo im Hintergrund, Vogel Blacky krächzt vor sich hin.

Telefonklingeln
Telefonhörer abnehmen

Justus
Justus Jonas von den drei Detektiven?

Telefonstimme (männlich, Mitte 30)
Justus? Ihr müsst mir helfen, ich bin übers Ohr gehauen worden. Ich bin stinksauer!

Justus
Ach ja? Am besten erzählst du erst mal, was los ist. Präzise, detailliert und von Anfang an!

Telefonstimme
Ist das nicht der Spruch von Professor van Dusen? Egal! Also, ich bin Hörspielfan und habe mir die CD von euerm letzten Fall gekauft: Die geheime Treppe. Echt spannende Story, aber der Erzähler, der klingt grottig!

Justus
Der Erzähler unserer Abenteuer? Das ist Thomas Fritsch, ein erfahrener Schauspieler, wieso…

Telefonstimme (fällt Justus ins Wort)
Nein! Du verstehst mich falsch. Ich meine die Tonqualität, das klingt wie durch einen Schleier, so dumpf irgendwie. Ich habe mich schon bei EUROPA beschwert, aber die wollen nicht zugeben, dass sie Mist gebaut haben. Sie behaupten, ich hätte was mit den Ohren. Eine Unverschämtheit, ich könnte…

Justus
Jetzt beruhige dich doch erst mal! Die drei Fragezeichen stehen zu deinen Diensten. Wir übernehmen jeden Fall und sei er noch so bescheuert!

Telefonstimme
Dann werdet ihr mir helfen? Ich wusste, ich kann mich auf meine Hörspielhelden verlassen!

Zwischenmusik

Szene 2 – Zentrale der drei Detektive

Erzähler (unterlegt von GEMA-freier Blubbermusik)
Nachdem Justus dem Anrufer noch einmal versichert hatte, dass die Erfolgsquote der drei Fragezeichen bei 100% läge, zumindest bei den veröffentlichten Fällen, alle anderen täten ja nichts zur Sache, und dass es keine Geld-zurück-Garantie gäbe, weil die drei Detektive ja ohnehin honorarfrei arbeiten würden und noch ein paar weitere Fragen bezüglich der AGB des Detektivbüros beantwortete, rief er seine Freunde Bob und Peter an.

(Ich wette, der Fritsch kommt bei diesem Schachtelsatz ordentlich ins Schwitzen, hähähä!)

Erzähler
Der Autor dieses Textes ist ein dilettantischer Vollpfosten… (Räuspern)
Peter und Bob fanden sich spontan in der Zentrale ein, da sie wie immer wenig zu tun und außer dem übergewichtigen Nerd Justus sowieso keine Freunde hatten.

Peter
Und die haben das abgestritten? Einfach so?

Justus
Einfach so! Ihr müsst euch in deren Lage versetzen: Eine Neuabmischung des Hörspiels und die Produktion der Neuauflage wären mit Kosten in nicht vernachlässigbarer Höhe verbunden.

Bob
Und du meinst, das wollen sie sich sparen, verstehe. Da ist es billiger, die Fans für dumm zu erklären.

Justus
Zumindest für schwerhörig. Das Hören ist ein subjektiver Vorgang und Täuschungen unterworfen. Wie oft glauben wir etwas zu hören, das es so gar nicht gibt.

Peter
So wie diesen komischen Vogel, der hier im Hintergrund ständig krächzt, der aber in Wirklichkeit nur eine alte Tonbandschleife ist?

Blacky (empört)
Arschloch! Arschloch! Krah, krah!

Justus
Ich meine vor allem die Tatsache, dass man ohne seriöse Messergebnisse die These des Hörspielfans schwerlich beweisen kann. Wir müssen einen Experten zu Rate ziehen.

Bob
Einen Experten zum Thema Hören? Du meinst…

Peter
Du meinst…

Streicher-Tremolo setzt ein und unterstützt mittels Crescendo die Dramatik dieses Moments.

Justus, Peter und Bob gleichzeitig
Den Ohrenblicker!!!

Zwischenmusik

Szene 3 – Studio des Ohrenblickers

Eingangstür, von hinten hört man Frauen tuscheln und kichern.

Ohrenblicker
Ach, da seid ihr ja schon! Überpünktlich! Kommt herein. Ich habe gerade noch zwei Damen hier, die sich, ääh, für ein Praktikum vorstellen wollten. Aber die wollen sowieso gerade gehen.

Tür wird geschlossen, Schritte, das Frauengetuschel rückt näher.

Ohrenblicker
Ähm, Betty, Stacey, ihr könnt dann jetzt gehen, ich melde mich. Wartet Jungs, ich muss mir grad mal was überziehen, ist, ääh, irgendwie kühl geworden.

Schritte, Ohrenblicker geht ins Nebenzimmer.

Peter (leise)
Na, für Praktikantinnen sind die ja ziemlich leicht bekleidet.

Betty
Hey, ich habe gehört, ihr drei seid echte Detektive?

Justus
Ja, das sind wir, Ma’am.

Stacey
Das ist ja süß, aber ihr seid noch so jung!

Justus
Gib ihnen unsere Karte, Peter!

Peter
(zischend:) Mach doch selber, du Diva!
(schüchtern:) Hier ist unsere Karte, Ma’am.

Die Visitenkarte der drei Fragezeichen

Betty (liest)
Die drei Detektive. Drei Fragezeichen. Wir übernehmen jeden Fall. Erster Detektiv: Justus Jo…

Stacey
Sag mal, Betty, wie bescheuert ist das eigentlich, eine Visitenkarte laut vorzulesen?

Betty
Das hier ist ein Hörspiel, da macht man sowas, weil der Hörer es selbst nicht lesen kann.

Stacey
Ach so… hmmm…
Menschen, die nicht lesen können, die nennt man doch Anal.., Anal…, wie heißt das noch gleich?

Schritte, Ohrenblicker kommt zurück.

Ohrenblicker
Analphabeten! Würdet ihr uns jetzt bitte allein lassen? Vergiss deine Handtasche nicht, Betty. Hier das Geld für’s, ääh, Taxi. Und ich melde mich dann, wegen des, ääh, Praktikums.

Betty
Bis dann, mein Audiot (Kussgeräusch). Tschüss Jungs! War schön euch kennengelernt zu haben. Vielleicht können wir ja bei Gelegenheit mal ein bisschen gemeinsam ermitteln, hmm?! Hab‘ ja eure Karte!

Peter, Bob und Justus verabschieden sich schüchtern.

Stacey (beim Rausgehen)
Da steht ja keine Telefonnummer drauf…

Betty
Praktikum, von was für einem Praktikum redet der?

Stacey
Ach bestimmt wieder so’n perverses Rollenspiel. Kennst ihn doch. Ist schon ein spezialgelagerter Sonderfall, der Typ…

Tür fällt ins Schloss.

(Dem ungeduldigen Leser sei verraten, dass es nach dieser ewig langen Einleitung jetzt endlich zur Sache geht.)

Ohrenblicker
Also, ich habe mir die Sache heute morgen mal angehört.

Bob
Und? Stimmt es, dass der Erzähler dumpfer klingt als der Rest?

Ohrenblicker
In der Tat, Bob. Das klingt wirklich ungesund. Aber wartet, ich muss euch etwas zeigen.

Ohrenblicker tippt auf einer Computertastatur herum. Der Erzähler des Hörspiels ist aus dem Lautsprecher zu hören. Mausklick, Wiedergabe stoppt.

Hörbeispiel
Erzähler Thomas Fritsch (unkomprimierte WAV-Datei, von CD)

Peter
Klingt wirklich ein bisschen dumpf. Aber wie kommt sowas eigentlich?

Ohrenblicker
Nun, dazu muss man wissen, dass ein Klang, und somit auch unsere gesprochene Sprache, aus Grund- und Obertönen zusammengesetzt ist. Vereinfacht gesagt definiert der Grundton die Tonlage und die Obertöne die Klangfarbe. Eine andere Beschaffenheit des Kehlkopfes und des Mund- und Rachenraums schafft ein anderes Obertonspektrum, was eine andere Klangfarbe zur Folge hat. Deshalb klingt zum Beispiel Peters Stimme ganz anders als die von Bob.

Bob
Zumal ich schon vor knapp dreißig Jahren im Stimmbruch war und Peter bis heute noch nicht.

Peter
Witzig, Bob, witzig!

Ohrenblicker
Je weniger Obertöne ein Klang hat, desto dumpfer und farbloser klingt er. Wenn die hohen Frequenzen fehlen, dann fehlt es dem Klang an Brillanz, das merkt man beispielsweise bei alten, abgenudelten Kassetten, die keine hohen Frequenzen mehr wiedergeben. Der Erzähler in diesem Hörspiel scheint tatsächlich in den hohen Frequenzen beschnitten zu sein. Um das zu untersuchen, habe ich eine Frequenzanalyse dieser Textpassage durchgeführt.

Die Passage aus dem Hörspiel wird erneut abgespielt.

Ohrenblicker
Das Problem ist, dass der Sprecher mit Hintergrundmusik unterlegt ist. Und die scheint nicht in den Höhen beschnitten zu sein. Dumpf klingt nur der Sprecher.

Justus (wahnsinnig interessiert)
Ich verstehe! Das macht es schwierig die Frequenzen von Sprecher und Musik auseinanderzuhalten. Aber es zeigt uns schon mal, dass es tatsächlich nur der Erzähler ist, dessen Klang beeinträchtig ist und nicht etwa die gesamte Aufnahme. Ist es möglich, den Sprecher von der Musik zu trennen, sodass man nur die Frequenzen des Sprechers messen kann?

Ohrenblicker
Leider geht das mit meinen bescheidenen Mitteln nicht. Aber es gibt Stellen im Text, bei denen der Sprecher im oberen Frequenzspektrum sehr deutlich hervorsticht, nämlich die Zischlaute!

Peter
Zischlaute?

Ohrenblicker
Ja, bei einer korrekten Aufnahme weisen Zischlaute wie Z oder das scharfe S sehr hohe Frequenzanteile auf. Diese müssten im Frequenzspektrum auch mit unterlegter Musik hervorstechen. Und deshalb habe ich zwei Proben genommen: Ein Zischlaut des Erzählers und ein Zischlaut von Peters Stimme, also von Jens Wawrczek.

Peter
Jens wer?

Ohrenblicker
Ach, nicht so wichtig. Jetzt schaut euch das Spektrum von Peters Zischlaut an.

Hörbeispiel
Stimme von Peter (unkomprimierte WAV-Datei)

S-Laut aus 'Pirate's Point', gesprochen von Peter aus Track 2. Gleichmäßiger Abfall der Frequenzkurve bis 22 Kilohertz.
Frequenzspektrum eines S-Lauts, gesprochen von Peter. Klick zum Vergrößern

Justus
Man sieht, wie die Kurve gleichmäßig mit zunehmender Frequenz abfällt.

Ohrenblicker
Richtig, Justus. So sollte es bei einer korrekten Aufnahme sein. Sagt mal, wollt ihr’n Bier?

Bob
Im Prinzip sehr gerne, aber Alk ist tabu für uns. Wir sind die Hauptfiguren in einem Jugendhörspiel, wir haben eine Vorbildfunktion. Wir dürfen uns leider nicht wie normale Jugendliche in unserem Alter verhalten und uns regelmäßig die Kante geben, auch nicht kiffen und sowas.

Zischlaut aus dem Wort 'verdutzt', gesprochen von Thomas Fritsch in Track 2. Das Frequenzspektrum wird ab 8 Kilohertz abgeschnitten.
Frequenzspektrum eines Zischlauts, gesprochen von Thomas Fritsch. Klick zum Vergrößern.

Ohrenblicker
Ach so, das wäre die nächste Frage gewesen. Na ja, betrachtet nun zum Vergleich das Spektrum aus einem Zischlaut des Erzählers.

Düstere Musik setzt ein.

Bob (extrem fassungslos)
Das gibt es doch nicht! Die Kurve fällt an einer Stelle ganz plötzlich ab!

Musik steigert sich zu einem dramatischen Crescendo und endet mit einem dissonanten Blechbläser-Akkord.

Szene 4 – Konferenzraum in der Zentrale von EUROPA

Erzähler
Während die drei Detektive sich gemeinsam mit dem Ohrenblicker dem Geheimnis der verschollenen Frequenzen näherten, war in der Zentrale des Hörspiellabels EUROPA eine Feierlichkeit der besonderen Art im Gange…

Ron Raffsack, Marketingleiter von Sony Music
Liebe Oma Tschibulski, ich beglückwünsche Sie im Namen der Sony Music Entertainment ganz herzlich zu Ihrem 95. Geburtstag und freue mich, dass Sie schon seit 25 Jahren ehrenamtlich als Probehörerin für EUROPA tätig sind. Ich hoffe, das Schicksal wird Ihnen noch ein langes Leben und uns stark wachsende Umsätze bescheren. Ein Hoch auf Oma Tschibulski!

Applaus und Hoch-Rufe

Oma Tschibulski (zittrige, alte Stimme)
Danke, Mister Raffsack, vielen Dank. Jaja, ich mach‘ das doch gern. Das ist für mich ja keine Arbeit. Ich liebe Hörspiele. Habe ich früher immer mit meinem Urenkel zusammen gehört, dem Marcel-Kevin. Aber der interessiert sich ja nicht mehr dafür, seit er diesen Computer hat. Mir macht diese Arbeit sehr viel Freude. Man hat ja sonst nichts mehr…

Laura Lieblos, Produzentin
Übrigens, es hat ein paar unberechtigte Beschwerden gegeben, die Folge 138 hätte klangliche Mängel.

Oma Tschibulski
Bengel? Ja, der sitzt den ganzen Tag vorm Computer und spielt diese Killerspiele, der Marcel-Kevin, jaja…

Laura Lieblos
Nein! Mängel, Frau Tschibulski, Mängel! Da wäre angeblich mit der Erzählerstimme was nicht in Ordnung. Solche billigen Verleumdungen schaden unserem Ruf als innovatives Hörspiellabel, das wir vor 30 Jahren mal waren. Ich bin deshalb froh, dass wir uns auf Ihre erfahrenen Ohren verlassen können. Was wäre unsere Qualitätskontrolle ohne Sie, Frau Tschibulski! Ohne Sie könnten wir glatt einpacken, ich hoffe, Sie bleiben uns noch lang erhalten!

Oma Tschibulski
Ja, Zwangverhalten, das kommt durch diese Computerspiele. Der Junge ist davon richtig besessen. Und all diese Gewalt. Früher hätte es das nicht gegeben….

Zwischenmusik

Szene 5 – Studio des Ohrenblickers

Erzähler
Es ist schon ein starkes Stück, was der Ohrenblicker zutage gefördert hat: Dem Erzähler des Hörspiels fehlen in Folge 138 der drei Fragezeichen die hohen Frequenzanteile, was seine ansonsten so brillante Stimme auf ein undifferenziertes Gemumpfe reduziert.

Hey, es geht um meine Stimme! In meinem Vertrag steht, dass ich mit Profis zusammenarbeite, was soll der Scheiß, verdammt noch mal, da spiele ich doch lieber wieder in Softpornos mit, da gibt’s wenigstens anständige Gagen!

Ist doch wahr…

Ohrenblicker
Ihr seht also, ab 8 Kilohertz gibt es beim Erzähler einen radikalen Einbruch. Darüber findet man nur noch die Musikanteile.

Justus (mit einem Tonfall, als hätte er die Weltformel entdeckt)
Das bedeutet, dass beim Erzähler oberhalb von 8 Kilohertz keine Obertöne mehr existieren! Sie sind einfach verschwunden, wie abgeschnitten!

Ohrenblicker
Genau! Und das ist schon extrem schwach, wenn man bedenkt, dass eine CD Frequenzen bis rund 20 Kilohertz wiedergeben kann.

Bob
Dann hat der Hörspielfan also recht: Die Aufnahme ist definitiv verkorkst!

Justus (triumphierend)
Und wir haben jetzt den Beweis!

Bob
Aber wie kommt so etwas? War vielleicht das Mikrofon defekt?

Ohrenblicker
Das kann ich mir nicht vorstellen. Das wäre bei der Aufnahme sicher aufgefallen. Außerdem ist dieser totale Abfall bei 8 kHz mehr als verdächtig. Der lässt darauf schließen, dass bei der Digitalisierung eine Sampling-Frequenz von nur 16 kHz verwendet wurde.

Bob
Sampling-Frequenz?

Justus (klugscheißend)
Genau, das sogenannte Nyquist-Shannonsche Abtasttheorem! Das besagt, dass ein kontinuierliches, bandbegrenztes Signal mit einer Minimalfrequenz von 0 Hz und einer Maximalfrequenz fmax mit einer Frequenz größer als 2 · fmax abgetastet werden muss, damit man aus dem so erhaltenen zeitdiskreten Signal das Ursprungssignal ohne Informationsverlust exakt rekonstruieren und beliebig genau approximieren kann.

Peter
Ich verstehe zwar kein Wort, Justus, aber ich bin immer wieder begeistert, was du so alles weißt!

Justus
Ach, man muss nur wissen, wo man’s nachschlagen kann, ich hab ’ne Wikipedia-App auf meinem iPhone, ohne die wäre ich aufgeschmissen.
Wenn also ein Tonsignal digitalisiert wird, dann werden sehr viele dichtaufeinanderfolgende Proben des Signals abgetastet, sogenannte Samples. Das Abtasttheorem besagt, dass die Abtastfrequenz doppelt so groß sein muss wie die höchste Frequenz des wiedergegebenen Klangs. Eine CD hat beispielsweise eine Sampling-Frequenz von 44,1 kHz, das reicht aus, um die menschliche Hörwahrnehmung, die im besten Fall bis 20 kHz reicht, abbilden zu können.

Ohrenblicker
Ich vermute in der Tat, dass die Aufnahme versehentlich auf 16 kHz konvertiert wurde, das hat alle Frequenzen oberhalb von 8 kHz abgeschnitten. Würde man die Höhen einer korrekten Aufnahme lediglich mit einem Filter dämpfen oder den Sprecher mit einem schlechten Mikrofon aufnehmen, wäre diese Kurve niemals so steil. Aber in diesem Fall ist oberhalb von 8 kHz absolut tote Hose.

Peter
Aber ich verstehe das nicht, an so einem Hörspiel arbeiten doch mehrere Leute, das hätte doch jemand merken müssen!

Ohrenblicker
Das ist mir auch ein Rätsel. Ich vermute, dass der Fehler zu spät bemerkt wurde. Die haben wohl gehofft, dass es niemandem auffallen würde. Man hat dabei vergessen, dass die Kassettenkinder inzwischen zu Digital-Erwachsenen gereift sind und keinen alten Mono-Kassettenrekorder mehr benutzen. Ich denke außerdem, dass Thomas Fritsch in einem anderen Studio aufgenommen wurde und bei der Übertragung der Daten etwas schiefgelaufen sein muss. Und das hat man wohl zu spät bemerkt.

Justus
Los, Kollegen, die ganze Wahrheit können uns nur die Verantwortlichen selbst liefern. Lasst uns denen mal einen Besuch abstatten!

Musik (beschwingt, Tatendrang symbolisierend)

Oha, ist das aufregend! Werden Justus, Peter und Bob etwas ausrichten können? Werden die handfesten Beweise das Hörspiellabel zum Einlenken zwingen und sei es nur in Form des Kaufs eines ordentlichen Hörgeräts für Oma Tschibulski? Wird EUROPA womöglich drastische Maßnahmen ergreifen, den Ohrenblicker entführen und zum Schweigen bringen? Hätte man das nicht wirklich in vier Sätzen zusammenfassen können, statt so eine bescheuerte Geschichte zu erfinden? Und warum sind Tante Mathilda und Skinny Norris noch gar nicht aufgetaucht? Und ich finde, die sollten mal wieder die gute alte Telefonlawine starten, so wie früher, da war sowieso alles besser und überhaupt…

Fortsetzung folgt.

Vielleicht.

Das vorläufige Schlusswort hat EUROPA:

„Alle von uns getesteten Tonträger (sowohl CD als auch MC) klingen einwandfrei.“

Quelle (Update: Link funktioniert nicht mehr und wurde entfernt)

Update

Da diese Satire auch über ein Jahr danach immer noch viele Seitenaufrufe hat und zu den meistgelesenen Artikeln meines Blogs gehört, möchte ich ergänzen, dass die Geschichte in der Tat eine Fortsetzung hat: EUROPA hatte sich kurze Zeit später bereit erklärt, die fehlerhaften CDs umzutauschen. Die Welle der Empörung, die durch diverse Blogs, Foren und auch das offizielle Forum der Drei Fragezeichen schwappte, wurde dem Label dann wohl doch zu groß. Jedoch hat EUROPA den eindeutig nachweisbaren Fehler nie zugegeben, sondern fadenscheinige Ausreden vorgeschoben, was der Sache einen schalen Beigeschmack verlieh und ich mich veranlasst sah, einen weiteren Artikel über den Fall der verschollenen Frequenzen zu veröffentlichen. Dem Erfolg der Detektivserie hat diese PR-Panne sicherlich keinen Abbruch getan, aber immerhin hat mir die Geschichte viele neue Leser beschert und ich würde mich freuen, wenn sich der ein oder andere, der sich hierher verirrt auch meinen Ohrenblicke-Podcast anhört, der bis heute ohne größere Tonprobleme auskam. :)

41 Kommentare zu „Haut EUROPA „Drei Fragezeichen“-Fans übers Ohr?“

  1. Unser Jens, immer ein Perfektionist!
    So was geniales findet man selten! Das müsste man fast an Europa (Sony) senden, und als Entschuldigung einsprechen lassen! :D (was sowieso nie passieren wird)

    Es bleibt nur zu sagen:
    Okay, es bleibt Nichts zu sagen…

    Grüße,
    Stefan

  2. Na das war doch mal sehr anschaulich dein „Hör-/Lesespiel“.

    (Ich finde nur bei längeren Texten die weiße Schrift auf blauem Hintergrund etwas anstrengend.)

  3. Hallo Stefan, glaub mir, die betreffenden Leute werden das lesen, da bin ich mir ziemlich sicher. Ich kenne doch die Dynamik des Internets. ;)

    (Lieben Gruß nach Hamburg an dieser Stelle. :) )

  4. @Clabie: Ja, du hast Recht mit der Schrift. Ich hatte es allerdings auch nie geplant so lange Texte zu schreiben. Aber stell dir vor, ich hätte dieses Hörspiel vertont, das würde Tage in Anspruch nehmen, zumal ich ja so pingelig mit der Qualitätskontrolle bin. ;)

  5. Pingback: Die Wahrheit der verlorenen Frequenzen : Meikys Podcast Show

  6. Statt ner Telefonlawine könnte man ja ne E-Mail Lawine lostreten und auf diesen Artikel hier verlinken :)

    Und ich muss sagen, suuuper geschrieben, aber irgendwie hab ich eigentlich nix anderes Erwartet, von dir kommen ja immer so tolle Sachen ;)

  7. @Ohrenblicker, Dunkelstern: Gerade die Twitter-Live-Lawine war beim Lena-Event am Wochenende zu sehen. Und es wird immer noch sehr unterschätzt, aber die Zeit wird kommen ….

    Ron Raffsack, Tschibulski man man schon die Namen geil geil…

    Besser als Alfons Schibulla und Bubu Mahlzahn – kennst Du die Zufällig auch noch, oder überhaupt?

  8. Super gelungener Artikel! Vielen Dank. Sehr interessant und auch gut mit Witz rueber gebracht. Die unverschaemte Stellungnahme von Europa zu der miesen Qualitaet ist wirklich eine Frechheit!

  9. Hey, hier ist ja richtig was los! Lohnt sich wohl über Skandale zu bloggen. Danke an EUROPA für die Steilvorlage ;)

    @marc50: Für die Hörspiel-Vertonung fehlt mir die Zeit. Aber wenn EUROPA mir die Nutzungsrechte an diesem Text abkaufen mag, können sie es ja selber vertonen. :P

  10. Also ich wäre dafür und auch dabei dieses Hörspiel zu vertonen und überall online zu stellen. Das geht bestimmt schneller. Jeder hört sich doch gerne einen spannenden Fall der drei Fragezeichen an, besonders wenn die Idee des Falls vom Hörspielmeister persönlich ist ;-)
    Obwohl ich eine lesefaule Rattensau bin, habe ich es durchgelesen (wobei ich in meinen Ohren immer den Klang der Stimmen hatte).
    Ich bin begeistert!

    Güße

  11. @Ohrenblicker twitter und Blogs sind schön und gut, setzen aber voraus, dass die bei Europa das 1. Interessiert und 2. Sie überhaupt ne Ahnung haben wie das heute so funktioniert. Gerade bei Verlagen geh ich immer vom schlimmsten aus, ne Email Lawine ist halt um einiges direkter und zielgerichteter. Man kann ja da drin ne twitter Suche verlinken (gibt’s schon nen offiziellen Tag?) und die mal mit der Nase direkt drauf stoßen.

  12. „Peter
    Ich verstehe zwar kein Wort, Justus, aber ich bin immer wieder begeistert, was du so alles weißt!“

    „Musik (beschwingt, Tatendrang symbolisierend)“

    ^^ HERRLICH!!!

    Vielen, vielen Dank für diesen genialen und Herz erfischenden Artikel, das macht doch irgendwie den Tag, wenn man schon früh um 9 richtig laut lachen darf :-))

    Tolle Erklärung / Beweisführung, authentisches Skript – ich habe das HSP förmlich in meinem Kopf „hören“ können :-)

    Respekt!
    Gruß
    dot

  13. absolut genial!! ;-)
    danke für den feinen artikel! bin nun gespannt, wann die herrschaften sich bewegen…
    viele grüße, kalu

  14. Einfach super geschrieben! Musste mehrmals lauthals lachen. (Visitenkarte, Wawrczek,Oma Tschibulski, GEMA-freier Blubbermusik etc.) Danke! :)

  15. Es freut mich, dass so vielen mein Artikel trotz der Überlänge gefällt. Allerdings interessiert mich viel mehr, wie ihr selbst die Sache seht: Habt ihr das Hörspiel gekauft? Wenn ja, stört euch die Tonqualität des Erzählers? Ist sie euch überhaupt aufgefallen? Wie denkt ihr über die Sache?

    Ich habe inzwischen verschiedenste Reaktionen mitbekommen von „Ist mir gar nicht so aufgefallen“ bis „absolute Unverschämtheit“ und „Das Hörspiel wird dadurch ungenießbar“.

  16. Hallo Ohrenblicker,
    vielen Dank für Deine erfrischende DDF-Geschichte um die versiebte Folge 138 …

    Vor allem Deine technischen Erklärungen dazu fand ich höchst interessant, da es mir persönlich gar nicht aufgefallen ist. Nach den ersten Hinweisen dazu habe ich mir die Folge noch mehrmals angehört und bin zu der Meinung gekommen das ich damit leben kann …

    Nichtsdestotrotz sollte EUROPA zu dem nachweislichen Fehler stehen und sich zumindestens dafür entschuldigen …

    Gruss HP

  17. Wahrlich ein erstklassig geschriebener Artikel.

    Was deine letzte Frage anbelangt: auffällig ist der Qualitätsabfall schon – allerdings sind die Einsätze des Erzählers innerhalb dieser Folge doch so überschaubar, dass es den Gesamteindruck imho nicht maßgeblich trübt.
    Viel schlimmer als den Fehler finde ich die Art, wie Europa damit kommunikativ umgeht.

  18. La, la, la, la… ich wars nicht… *hust*
    Na, gut ich wars… aber die Reaktion auf dem Hörspielforum überraschtte selbst mich.

    http://www.hoer-talk.de/showthread.php?t=10728

    Gruß Merle.

  19. Super Skript! Sollte wirklich vertont werden.

    Habe mir das Hörspiel (wie immer) am Erscheinungstag gekauft. Mir ist die schlechte Qualität von Thomas Fritsch schon bei der ersten Erzählpassage aufgefallen. Selbst mit meinem eher bescheidenen tragbaren CD-Player.

    Bei jedem Einsatz von Herrn Fritsch wurde man irgendwie aus dem Hörfluss rausgerissen. Wahrscheinlich, weil man sich dann nur noch auf die dumpfe Qualität konzentriert hat.

    Ein paar Tage später hab ich dann die „Stellungnahme“ von Europa dazu gelesen und mich gefragt, ob die das wirklich selbst glauben, was sie da veröffentlicht haben.

    Ok, Fehler können überall mal passieren. Sind auch nur Menschen, die da arbeiten. Aber worüber ich mich ärgere ist, dass sie den Fehler nicht eingestehen und sich dafür entschuldigen.

    Den Fehler auf andere schieben (den Hörer, der sich wohl verhört hat) ist ja auch viel einfacher. Und sicherlich auch billiger, falls die Fans (die teilweise schon 30 Jahre lang die Hörspiele kaufen) eine Neuauflage haben möchten.

  20. Möchte erwähnen, das aus dem Drei Fragezeichen Forum mich einer anschrieb auf privat und so eine Originalsequenz wollte. Hab sie von der CD geliefert. Seite aussage ist so:

    Zitat ANFANG:
    …vielen dank, hmmm dann sollte ich mal zum ohren überprüfen gehen, ich hör da jetzt nicht wirklich was besonders schlechtes raus *gg* jedenfalls mal nicht beim ersten hören…
    Zitat ENDE

    Möchte sagen das war schon letzte Woche und es macht mich sprachlos. Denn ich vermute nach meiner Recherche, jener welcher mich anschrieb könnte ein Moderator, oder ein „Getarnter“ sein. Jedenfalls bekräftigt diese Aussage – die reale Existenz der Person, Oma Tschibulski.

    Ich danke für die Aufmerksamkeit.

  21. Vielen Dank für diese witzigen und sehr einfallsreichen Artikel. Ich konnte das erste Mal darüber lachen! Der Stachel sitzt aber verdammt tief, so dass ich mich auch nach einer Woche noch über die schlechte Tonqualität der CD und die anschließende Stellungnahme von Europa ärgere.
    Von Anfang an war man bei Europa leider nur an einer „befriedigenden Antwort“ interessiert (die dann mit der Stellungnahme sehr unbefriedigend ausfiel), statt an einer befriedigenden Lösung!
    Dass die Stellungnahme nur mit das drei ???-Team unterschrieben ist, zeigt außerdem ein Desinteresse an einem offenen Dialog. Stattdessen zeigt man Fans und Kunden den ausgestreckten Mittelfinger, ohne dass diese sich dagegen wehren können.

  22. Mensch, ich sollte hier wohl mal langsam Getränke und Würstchen verkaufen!

    Das ist nicht etwa die umgedrehte Frequenzkurve der Erzähler-Spur aus Folge 138, sondern meine Besucherstatistik der letzten Tage. Willkommen im Ohrenblicke-Land, liebe Hörspiel-Fans. Wenn ihr euch jetzt auch noch meinen Podcast anhört, hab ich euch richtig lieb. :)

    @Merle, ich danke für die Werbung. Aber du warst nicht die Erste. Ich wusste gar nicht, dass es so viele Hörspielforen gibt. Schon toll, wie die sich alle vernetzt haben und wie schade, dass EUROPA es nicht schafft, sich die Dynamik dieser Communitys zunutze zu machen. Jedenfalls lebt die Idee der Telefonlawine im Internet weiter!

    Was die Vertonung als Hörspiel angeht: Die Idee ist natürlich reizvoll, allerdings würde ich dann wohl einiges abändern müssen, was auf die drei Fragezeichen hinweist. Als Satire im Rahmen dieses Artikels ist es legitim, die Figuren der drei Fragezeichen zu verwenden, aber mit einer Veröffentlichung als Hörspiel könnte ich mir rechtliche Probleme einhandeln. Und ’ne Abmahnung lässt meine derzeitige Finanzlage nicht zu.

    Ich fahre wahrscheinlich zur Hörspielmesse in Hamburg und werde mal sehen, ob ich die nette Produktmanagerin, die ich letztes Jahr interviewt habe, wiedertreffe. Vielleicht werde ich sie noch mal interviewen und sehen, ob sie dann immer noch nett zu mir ist. ;)

  23. Pingback: Technische Fakten zur Hörspiel-Panne von EUROPA » Ohrenblicke

  24. hullu,
    ich bin erst vor ca 1 woche auf den podcast gestoßen und heute zum 1. mal hier auf der seite.
    also, nachdem ich mich schon in die stimme verliebt habe, muss ich jetzt nach diesem artikel gestehen, absolut verfallen zu sein… ;D <3

    und @Dunkelstern unterschätz die internet medien wie twitter und blogs nicht. bestes beispiel ist der fall, dass KIK grad erst einen blogger per anwalt kontaktiert hat, weil er ein youtube video (nicht von ihm hochgeladen!!) in seinem blog gepostet hat!

  25. Stefan Hörspielberg

    Hi,

    super Drehbuch. Als Tontechniker halte ich es aber für eher unwahrscheinlich, dass der Fehler durch eine Samplingfrequenz von 16 kHz entstanden ist. Diese Frequenz ist absolut unüblich und man müßte sie schon vorsätzlich falsch quantisieren. (dann wärs aber keine Schlamperei mehr, sondern schon ein Verbrechen). Wenn man mit mp3 arbeitet, werden auch Frequenzen abgeschnitten, aber das ist in (professionellen) Studios ziemlich verpönt, da arbeitet man derzeit mit 192 kHz, also einem Vielfachen von dem, was letztendlich an Klangqualität auf die CD gerettet werden kann.
    Ich glaub einfach, da hat sich ein Tiefpassfilter (bedämpft ab einer einstellbaren Frequenz das Klangspektrum) in den Dialogmischkanal eingeschlichen, der da erstens nicht hingehört und wenn Dilletanten am Werk sind auch später nicht bemerkt wurde.

  26. Hallo Stefan,

    ein Tiefpassfilter ist nicht derart steilflankig, dass bei 8 kHz sofort Schluss ist. Mir fällt keine andere Erklärung als die 16 kHz Samplingfrequenz ein, die natürlich nicht mit Absicht gewählt wurde, sondern wohl in der Tat ein peinliches Versehen war.

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  29. Kurze Frage:

    Was sagt Mrs. Holligan im Original-Hörspiel als letzten Satz?

    Ich verstehe da, „Scheiße, ich verliere mein Gebiss“. Haben die da einfach laufen lassen? Oder Bin ich komplett auf dem Holzweg?

    Katharina Brauren nuschelt so, weil sie da ja auch schon weit über 80 war.

    Bitte um Aufklärung, da ich auch nach dem 20. Hören nichts sinnvolles aus dem Satz verstehe.

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