Der Wahnsinn mit der Audioqualität

20. Juni 2010 | Kategorie: LESEN

Gestern hat Marcus Richter vom RBB Radio Fritz für die Sendung Trackback ein Interview mit mir geführt. Auch wenn ich nicht jeden Tag interviewt werde, ist das sicherlich noch kein Thema für einen eigenen Artikel. Die Umstände allerdings, unter denen dieses Interview stattfand, waren nicht frei von Ironie und hoch audiotisch. Eine kleine Zusammenfassung, wie man einen unbescholtenen Radiomoderator und seinen Tontechniker in den Wahnsinn treibt.
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Ohrenblicke-Podcast – wie geht es weiter?

18. Juni 2010 | Kategorie: LESEN

Ursprünglich hatte ich eine Jubiläumsfolge geplant, denn die nächste “große” Ohrenblicke-Folge wäre die 25. Ohrenblicke-Ausgabe mit Nummer und die 50. Ohrenblicke-Produktion insgesamt (also die 50. Audiodatei im Podcast-Feed mit allen Sonderfolgen und Trailern). Aber wie das Leben so spielt, spielt es derzeit mehr oder weniger virtuos in verschiedenen Orchestern gleichzeitig. Die Folge 25/50 ist bereits im Ansatz konzipiert, fällt aber vorerst unter meinen Schneidetisch, denn ich kann die Zeit für die Produktion nicht aufbringen. Ein Blick auf meinen Kontostand beweist: Der Ohrenblicker muss Prioritäten setzen und die liegen derzeit bei einigen spannenden Audio-Projekten, die im Gegensatz zu meinem geliebten, aber teuren und oft quengeligen Baby Ohrenblicke mir mein bescheidenes Leben langfristig finanzieren sollen. Mein Ohrenblicke-Baby, der kleine Fresssack, muss ja auch irgendwie mitfinanziert werden (an dieser Stelle hatte ich einen unauffälligen Wink mit dem Torpfosten in Richtung des “Ohrenblicke unterstützen”-Abschnitts in der rechten Seitenleiste geplant, weiß aber nicht so recht, wie ich den unterbringen soll).

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Der Ohrenblicker im freien Fall

4. Juni 2010 | Kategorie: LESEN

Seit meinem Auftritt auf der Podcon 2009 reizt mich die Idee das Ohrenblicke-Konzept auf der Bühne zu verwirklichen – eine Live-Show mit Hörspielelementen, Musik, Interaktion mit dem Publikum und natürlich vielen Ohrenblicken. Dass so etwas viel Planung und Vorbereitung erfordert, liegt auf der Hand. Das ist auch der Grund, weshalb ich diesen Plan in nächster Zeit noch nicht in die Tat umsetzen kann, denn dazu fehlen mir im Moment die Reserven.

Logo - Improtheater "Im freien Fall"

Doch gibt es eine andere Möglichkeit mich kreativ vor Publikum auszutoben, die kaum Vorbereitung erfordert, aber umso mehr Spaß macht. Bereits vor meiner Podcasting-Phase habe ich eine Improtheatergruppe musikalisch begleitet, die sich leider im Jahr 2006 aufgelöst hat. Warum ich in dieser Hinsicht vier Jahre lang bühnenabstinent war, ist mir heute ein Rätsel. Doch die lange Pause hat nun ein Ende: Bereits zwei Tage nach meiner ersten Schnupperprobe mit der Improgruppe “Im freien Fall” Anfang Mai hatte ich meinen ersten Auftritt: Der Pianist war ausgefallen und ich wurde einen Tag vor der Show gefragt, ob ich nicht einspringen könne. Spontanität ist das A und O beim Impro und ich sagte zu.

Improtheater "Im freien Fall"

Improtheater „Im freien Fall” (Foto: schubalu 2009)

Seit einer Woche bin ich festes Mitglied der Gruppe, die einmal im Monat jeweils im Zimmer 16 in Pankow und im Café Tasso in Friedrichshain auftritt. Beim Improtheater gibt es keine vorgefertigten Texte – alles wird frei erfunden, nach Vorgaben des Publikums! Ihr wollt eine Liebsszene im Waschsalon oder ein Duell auf dem Mond sehen? Wir spielen es euch vor, gerne auch als Oper oder mit Tanzeinlage im Bollywood-Stil! Neben der “Filmmusik” und der Klavierbegleitung zu improvisierten Gesangseinlagen habe ich in jeder Show meinen eigenen Programmpunkt, der ausnahmsweise nicht improvisiert ist: Zu hören gibt es entweder einen alten oder neuen Song aus meiner Feder.

Der nächste Auftritt und somit mein erster Auftritt als offizielles Mitglied der Gruppe ist heute (4. Juni) um 20:30 Uhr im Zimmer 16, Florastraße 16 in Berlin-Pankow. Vielleicht sehen wir uns!

Informationen und Termine: www.im-freien-fall.de

Technische Fakten zur Hörspiel-Panne von EUROPA

1. Juni 2010 | Kategorie: LESEN

Meine kleine Satire über die verkorkste Tonqualität des Erzählers aus der Folge 138 der Reihe “Die drei Fragezeichen” hat in der Hörspiel-Fanszene ein großes Echo ausgelöst. Der Besucheransturm auf meinen Blog-Artikel und die vielen positiven Reaktionen haben mich schon ein wenig überwältigt und mir wurde bewusst, dass die fragwürdige Kundenpolitik von EUROPA nur ein Schuss ins eigene Knie sein kann. Die Hörspielfans sind in verschiedenen Communitys vernetzt und Neuigkeiten verbreiten sich schneller als Justus sich auch nur an der Nase kratzen kann.

Inzwischen hat sich EUROPA dazu bereit erklärt, die Hörspiel-CDs auszutauschen und das anfallende Porto rückzuerstatten. Nachdem man zunächst geleugnet hat, dass die Qualitätsmängel auch die CDs betreffen würden, gesteht man nun ein, dass im Vergleich zu anderen Hörspielen der drei Fragezeichen “Unterschiede im Klangbild nachweisbar” seien. Dieser zumindest leichte Sinneswandel ist sicher auf die zahlreichen Beschwerden der Fans zurückzuführen und vielleicht hat mein Artikel, in dem ich ein paar technische Fakten eingeflochten habe, auch seinen Teil dazu beigetragen, denn objektive Messergebnisse haben ein stärkeres Gewicht als die subjektive Wahrnehmung.

Trotzdem bleibt ein schaler Nachgeschmack. Es ist ja nicht so, dass sich EUROPA bei den Fans entschuldigt hätte und den eindeutig nachweisbaren Fehler zugegeben hätte. Stattdessen liest man zwischen den Zeilen sogar einen beleidigten Unterton aufgrund der “teilweise sehr negativen Rückmeldungen” und redet die Panne schön: “Solche Abweichungen kann es bei lebendigen Produktionen geben.”

Kann es das wirklich? Wer keine tontechnischen Kenntnisse besitzt, der mag sich mit solchen Ausreden zufriedengeben. Wer, wie ich, selbst Audioproduktionen durchführt, der fühlt sich durch solche Aussagen gelinde gesagt veräppelt, aber auch provoziert. Der etwas lang geratenen Geschichte aus dem ersten Artikel folgen nun ein paar nüchterne Fakten.

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Haut EUROPA “Drei Fragezeichen”-Fans übers Ohr?

30. Mai 2010 | Kategorie: LESEN

Die Abenteuer der drei Detektive Justus, Peter und Bob begeistern nun schon seit über 30 Jahren Hörspielfans unterschiedlicher Altersstufen. In den 80er Jahren wuchs eine Generation von Kassettenkindern heran, die auch heute im Erwachsenenalter noch einen regelrechten Fan-Kult betreibt: Die drei Fragezeichen haben inzwischen 138 Fälle gelöst und ein Ende ist nicht abzusehen. Während man damals im Kinderzimmer mit einem quäkigen Kassettenrekorder problemlos ins Land der Fantasie reisen konnte, ist man heute als Erwachsener weitaus kritischer, was die Beurteilung der Klangqualität eines Hörspiels betrifft.

Folge 138 der drei Fragezeichen unter die Lupe genommen.

Folge 138 der drei Fragezeichen unter die Lupe genommen.

Das bekommt derzeit das Hörspiellabel EUROPA zu spüren, das seit 2004 zum Sony Music Konzern gehört: In diversen Foren werden Stimmen laut, die Tonqualität der jüngsten Folge „Die geheime Treppe“ würde Mängel aufweisen. Die Erzählerstimme von Thomas Fritsch sei dumpf und würde unangenehm aus dem Klangbild herausfallen. EUROPA hat daraufhin auf seiner Website eine Stellungnahme abgegeben, die Stirnrunzeln und Empörung auslöste: Betroffen sei nur die Download-Version, nicht aber die CD. Entspricht diese Aussage der Wahrheit oder ist es nur ein verzweifelter Versuch von Seiten des Hörspiellabels, eine peinliche Panne zu verharmlosen und die Kosten für eine neue Mischung und die daraus resultierende Neuauflage zu sparen?

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